
Sprachtherapeutin
Philomena Erhard
Vorderer Anger 282
86899 Landsberg am Lech
Tel.: 08191-65688
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Über LandsbergLandsberg am Lech
Die romantische Stadt
Die unmittelbar am Steilufer des Lechs gelegene Stadt Landsberg liegt im bayerisch-schwäbischen Voralpenland an der geschichtsreichen Romantischen Straße.
Modernes Leben in alten Mauern - salopp gesprochen, aber sehr treffend für die Landsberger Altstadt. Die kleine City pulsiert mit ihren Geschäften und Märkten, mit den Cafes und Restaurants. Betriebsamkeit hier - Entspannung dort: mitten in der Stadt liegt das moderne Freibad mit seinem Lechstrand, von wo aus man den herrlichen Anblick der historischen Kulisse samt Lechwehr genießen kann. Um 1158 mit dem Brückenbau und der Gründung von Landsberg durch Heinrich dem Löwen kam die Grenzstadt zu Schwaben als Handelsplatz für das 'weiße Gold' Salz zu Reichtum. Wer heute durch die Stadt wandert, der staunt über den Reichtum im doppelten Sinne des Wortes, denn das Vermächtnis an kulturellen Schätzen und baulicher Substanz bedarf freilich großer Anstrengungen zu deren Erhalt. Die Landsberger widmen sich der Pflege und Weiterentwicklung ihrer Stadt mit Hingabe.
Am augenfälligsten abzulesen am zentralen Hauptplatz, wo sich das im 18. Jahrhundert
von Dominikus Zimmermanngestaltete Historische Rathaus nahtlos in die Reihe schmucker Fassaden einfügt. Von den vielen Türmen und Toren ist das Bayertor (1425) das Berühmteste. Es gilt als eine der schönsten gotischen Toranlagen Süddeutschlands und gewährt einen phantastischen Ausblick.
Landsberg genießt über die Grenzen des Landkreises hinaus den Ruf als Kulturstadt mit breit gefächertem Angebot. Dieses soll nicht nur Gäste und Besucher ansprechen, sondern zu einem guten Teil auch die eigenen Bürgerinnen und Bürger in die Historie und Gegenwartihrer Stadt begleiten und einen Bereich der Begegnung schaffen: mit prägenden und kritischen Persönlichkeiten, mit ausdrucksstarker Architektur, mit Literatur und klassischer wie zeitgenössischer Kunst zum Anfassen und Erleben. Die barocken Kirchen in und um Landsberg begeistern nicht nur Kenner. Selbst die kleinsten und bescheidensten Gotteshäuser sind im Inneren wahre Schmuckstücke.
Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges 1618 ließ Herzog Maximilian in Erwartung von Kampfhandlungen die Stadt schwer befestigen. Während des Dreißigjährigen Krieges erlebte Landsberg einen schweren wirtschaftlichen Niedergang durch Pestepidemien, Hungersnöte, Truppendurchzüge, Plünderungen und Verlust der Salzniederlagerechte an den Herzog. 1633 ließ der schwedische General Torstenson seine Soldaten in Landsberg morden und plündern. 1634 zählte Landsberg noch 200 Einwohner. Während des Spätmittelalters hatten etwa 4.000 Menschen in der Stadt gelebt.
2008 betrug die Einwohnerzahl Landsbergs 27.712
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